TAF History

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1978

Im Wiesbadener Kurhaus findet die erste Deutsche Meisterschaft statt. Durchgeführt wird sie von der Tanzschule Bier und der Organisation von Holger Pritzer, als Disco- und Schautanzturnier. Sie gilt als Gründung des Verbandes, der damals zwar noch nicht TAF hieß, jedoch als Turnierorganisation für diese Tänze, unter Dieter Nutzinger im RLA des ADTV (Allgemeiner Deutscher Tanzlehrer Verband), erstmals Erwähnung fand und sich einem teilweise bis heute bestehendem Regelwerk unterwarf.

Maßgeblich an der Gründung bzw. der ersten strukturierten Meisterschaft beteiligt waren Holger Pritzer, Barbara Weber und Hubert Haag. Weitere Mitwirkende und Anwesende der legendären Veranstaltung waren u.a. Dietmar Knoll (Erster Deutscher Meister des Solo Wettbewerbes sowie einer der erfolgreichsten Schautanz-Choreographen der 70er, 80er und 90er Jahre), Carola Xyländer-Scharnberg (Zweitplatzierte des Solo Wettbewerbes und seit den späten 80ern TAF- und IDO Wertungsrichterin), Peter Altmann (als Trainer seiner gleichnamigen bekannten Formation), Pierre Dulaine & Yvonne Marceau (als Jury-Mitglieder) sowie bereits als Zuschauer Ralf Josat (späterer TAF Präsident). Der erste Deutsche Meister der Schautanz-Formationen hieß Barbara’s Formation aus der Tanzschule Weber in Wiesbaden mit „Magic Bird Of Fire“.

Hubert Haag übernimmt kurze Zeit später die Organisation dieser Wettbewerbe. Wiederum ein paar Jahre später wird, gemeinsam mit Holger Pritzer und anderen Weggefährten, der Name TAF - Turnieramt für Freizeit Wettbewerbe - ins Leben gerufen und um weitere Disziplinen, mit Ausnahmen von Standard/Latein und Rock ’n’ Roll, erweitert.

1982

TAF tritt der IDO (International Dance Organization) als eigenständige Turnierorganisation bei.

1984

Die ersten Streetdance Wettbewerbe (Breakdance) werden durchgeführt.

1985

Holger Pritzer wird zum TAF-Leiter bestimmt.

1989

Die erste Deutsche Playback-Show Meisterschaft findet in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst statt. Ausrichter ist die TS Bauer-Pritzer aus Kronberg.

1993

Die erste Deutsche Hip Hop Meisterschaft findet in Mainz statt. Ausrichter ist die Tanzschule Manfred S. Die erste Deutsche Discofox Meisterschaft findet in Limburg statt. Ausrichter ist das Tanz-Centrum Josat-Dörr. Dagi Pollnow, Janet Marmulla, Dietmar Knoll und Ralf Josat überarbeiten in Berlin, die 1978 von Holger Pritzer erstellten Basis-Showdance Kriterien, die über viele Jahre national und international die Bewertungsgrundlagen bilden.

1995

Michael Wendt wird nach dem Rücktritt von Holger Pritzer neuer TAF-Leiter. Er führt, gemeinsam mit Ralf Josat und Carsten Rott neue Wertungsrichtlinien ein, ermöglicht auch Nicht-ADTV Mitgliedern TAF-Wertungsrichter zu werden und öffnet TAF sukzessive auch für Tänzer, die nicht aus ADTV-Tanzschulen kommen. Ziel war es, TAF als richtigen, für jeden offenen, Tanzsportverband in Deutschland zu etablieren.

Carsten Rott gründet im Auftrag von TAF das Ressort Hip Hop, Breakdance, Electric Boogie. Ralf Josat führt offiziell das Ressort Showdance. TAF Ehren-Award an Barbara Weber, Wiesbaden, für Ihren maßgeblichen Einfluss auf die Schautanz- und Discoszene der Gründerjahre.

1996

Franz Jansen wird erster Discofox Ressortleiter.

1996/1997

Die Bezeichnung TAF = Tanzen-Action-Fun bzw. Freizeit (beide Formulierungen werden zeitweise parallel benutzt) entsteht kurze Zeit nach der Amtsübernahme durch Michael Wendt. Gleichzeitig findet auch der Wechsel vom ADTV in die Swinging World (Tanzschulinhaber-Vereinigung des ADTV) statt, in der alle finanziellen Belange für TAF abgewickelt werden.

Der TAF- Vorstand entwickelt gemeinsam die erfolgreiche Mitgliederstruktur der „Institutionen“, um die verschiedenen Zielgruppen in TAF problemlos aufnehmen zu können. TAF ist somit richtungsweisend offen für viele Interessengruppen.

1998

TAF wird Gründungsmitglied der „neuen IDO“ unter der IDO Vize-Präsidentschaft von Michael Wendt.

1998

Carsten Rott und Ralf Josat bringen Dancefloor (später in DiscoDance umbenannt) zurück nach Deutschland. Ralf Josat wird erster Ressortleiter dieser TAF Disziplin. In Kronberg findet die erste Deutsche Dancefloor Meisterschaft statt. Ausrichter ist die Tanzschule Pritzer.

Michael Wendt verhandelt mit DTV-Schatzmeister Karl Peter Befort über eine erste Zusammenarbeit mit dem DTV (Deutscher Tanzsport Verband) zwecks Teilnahme der DTV-Mitglieder an TAF-Turnieren.

2000

TAF stellt auf die Online-Verwaltung des Turnierbetriebs um.

2001

Abschluss der großen Überarbeitung und Neuerstellung des TAF Reglements durch Michael Wendt, Carsten Rott und Ralf Josat. Sabine Krauthäuser übernimmt das von Michael Wendt ins Leben gerufene und seit 1997 kommissarisch geführte Ressort Stepptanz.

2002

Harry Hagen übernimmt die Leitung des Discofox Ressorts.

2003

Die Bezeichnung „The Actiondance Federation“ wird mit Logo und Branding offiziell für TAF eingesetzt.

TAF Award an Carsten Rott, München, zur Anerkennung seines großen Engagements für die Weiterentwicklung des TAF gesamt und speziell des Ressorts HipHop und Breakdance. TAF Award an Ralf Josat, Limburg, zur Anerkennung seines großen Engagements für die Weiterentwicklung des TAF gesamt und speziell der Ressorts Dancefloor und Danceshow sowie der Einführung der Wertungsrichterausbildung. TAF Award an Bill Fowler, USA, zur Anerkennung seiner herausragenden Leistungen in der Zusammenführung junger Tänzerinnen und Tänzer aus Amerika und Europa, insbesondere der US-Amerikanischen Tänzer nach Deutschland.

2004

In TAF werden jährlich ca. 4.500 Tänzer/innen mit ca. 13.000 Starts registriert.

2005

TAF Award an Harry Hagen, Bietigheim, zur Anerkennung seiner besonderen Leistungen im DiscoFox. TAF Award an Sabine Krauthäuser, Hameln, zur Anerkennung ihrer besonderen Leistungen im Stepptanz und im Irish Dance. TAF Award an Marcus Grill, für seine hervorragenden Leistungen.

Sabine Krauthäuser gründet das Ressort Orientalischer Tanz.

2006

Kerstin Albrecht übernimmt das Ressort Stepptanz von Sabine Krauthäuser. TAF Award an Kerstin Albrecht, Georgsmarienhütte, zur Anerkennung ihrer besonderen

Leistungen im Stepptanz. TAF Award an Kirsten Dan Jensen, Dänemark, zur Anerkennung ihrer besonderen Leistungen im HipHop und im Dancefloor.

2007

Mit den Stars der deutschen Ausgabe von „So You Think You Can Dance“ startet in Wuppertal, mit einem Riesenerfolg vor ausverkauftem Haus, die erste Deutsche

Meisterschaft der Productions. TAF Tänzer und Sieger des TV Formates Dennis Jauch gehört zu den Premierengästen.

2008

Die erste Jumpstyle Meisterschaft findet in Georgsmarienhütte statt. Ausrichter ist die Tanzschule Kerstin Albrecht. TAF Award an Heiko Leyhausen, Bremen, zur Anerkennung seiner Initiative die Ausrichtung der HipHop WM nach Bremen zu holen. TAF Award an Mario Spindler und Stephanie Langer, Augsburg, zur Anerkennung ihrer herausragenden tänzerischen Erfolge.

2011

Ralf Josat wird nach dem Rücktritt von Michael Wendt zum neuen TAF Vorsitzenden gewählt. TAF Ehren-Award an Michael Wendt, Hamburg, zum Abschied nach 15 Jahren seiner Tätigkeit als TAF-Leiter. TAF Award an Sven Seeger, Potsdam, für herausragende tänzerische Erfolge.

Die erste TAF Para-Meisterschaft wird in Osnabrück von Patsy Hull-Krogull ins Leben gerufen.

TAF-Ehren Award an Holger Pritzer, Kronberg, für die Organisation des ersten TAF Turniers und seinen Einsatz für den Verband seit seiner Gründung. TAF Award an Thomas Püttmann-Lentz, Essen, für sein besonderes Engagement.

2012

TAF (als bisherige Unterorganisation der Swinging World) löst sich auf, gründet sich als TAF Germany e.V. eigenständig neu und trägt „The Actiondance Federation“ als Untertitel. Das erste Präsidium besteht aus dem Präsidenten Ralf Josat, dem Vize-Präsidenten Carsten Rott, dem Schatzmeister Harry Hagen, der Schriftführerin Kerstin Albrecht, dem Sportwart Sven Bioly und Michael Wendt als Ehrenpräsident. Im erweiterten Präsidium sitzt der jeweilige Präsident der Swinging World. Gründungsmitglied Alexander Ratkovic wird als Medienbeauftragter ernannt und ein neues CI wird eingeführt.

Rachel Jackson-Weingärtner wird zur Ballett-Beauftragten ernannt. TAF Award an Berko Meyer, Burgdorf, für besondere Verdienste. TAF Award an Patsy Hull-Krogull, Osnabrück, für besondere Verdienste.

2013

TAF Germany tritt dem ADTV als „außerordentliches Mitglied“ und dem DTV als „Fachverband mit besonderer Aufgabenstellung“ bei.

Sven Bioly wird nach langjähriger Assistententätigkeit und erfolgreicher Installation des DD-Days Beauftragter des DiscoDance Ressorts, scheidet jedoch aus dem TAF Germany Präsidium aus, wo er durch Alexander Ratkovic ersetzt wird.

TAF Award an Tiger Kirchharz, München, für langjährig konstant gute Leistungen und besonderes Engagement.

2014

TAF Germany Ehrenpräsident Michael Wendt wird zum IDO Präsidenten gewählt. Uwe Mundt wird zum Salsa- Beauftragten ernannt. Frank Becker wird nach langjähriger Assistententätigkeit zum Ressortleiter für Discofox ernannt. TAF Award an Simone Johanssen, Hamburg, für die langjährige hervorragende und loyale Zusammenarbeit. TAF Award an Dagi Pollnow-Meding, Bergisch Gladbach, für die über 30jährige Zugehörigkeit zu TAF und ihr besonderes Engagement im Bereich Showdance.

2015

Andrea Held und Marc Held werden offizielle Ressortleiter für West Coast Swing. Sven Bioly wird zum offiziellen Ressortleiter DiscoDance ernannt.

2016

Sabine Krauthäuser verabschiedet sich als Ressortleiterin Orientalischer Tanz. Kurze Zeit später übernimmt Michael Schlottmann-Haßenpflug diese Position.

TAF Award an die Stadt Riesa für 20 Jahre Treue und höchste Qualität bei der Ausrichtung von IDO Turnieren. TAF Award an Rachel Jackson-Weingärtner, Gelnhausen, für ihre besonderen Leistungen im Stepptanz.

2017

Mittlerweile sind jährlich ca. 6.500 Tänzer/innen mit ca. 19.000 Starts registriert.

Die Position der TAF Chefprotokoller wird eingeführt. Dr. Jessica Kohnen, Christoph Weileder, Marcel Schmidt-Strunk und Frank Becker verwalten alle Einsätze und kümmern sich um die Turnier-Ausrechenprogramme.

Janine Liskow übernimmt die Position der Ressortleiterin für DiscoDance.

TAF Award an das geschäftsführende Präsidium ADTV (Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband e.V.) mit Cornelia Willius-Senzer, Jürgen Ball, Roland Kruhl und postum Bernd Hörmann, für die Unterstützung und Loyalität zu TAF. TAF Award an Sven Bioly, Bochum, für seinen von Leidenschaft geprägten Einsatz für DiscoDance. TAF Award an Dan Castel, Bremen, für seine Leistung als “Best Supporter Of HipHop Music In TAF”. TAF Award an Janet & Jussoff Khadjeh-Nouri, Norderstedt, für die beständigsten und treuesten Ausrichter.

Fast das ganze TAF Team bei der Jubiläumsparty Juni 2018 (40 Jahre TAF), mit Präsidium, Ressortleiter/innen und dem Jungen Forum.

2018

TAF Award an Alexander Ratkovic, Esslingen, für die langjährige aktive Mitgliedschaft als Choreograf, Ausrichter und seinem Engagement als TAF Medienbeauftragter.

TAF Jubi-40 - die große Jubiläums-Party auf dem Partyschiff RheinEnergie in Köln, zum 40-jährigen Bestehen mit nationalen und internationalen Gästen, sowie einem buntem Showprogramm.

TAF Award für Carola Xyländer-Scharnberg, für ihren Einsatz seit der ersten Stunde in TAF. In der IDO (International Dance Organization) gehört sie zum Kreis der erfahrensten und am respektiertesten Showdance-Judges.

TAF Award für Dietmar Knoll, ein Mann der ersten Stunde bis jetzt der erfolgreichste Showdance Trainer in TAF. International legte er durch seine Erfolge, Fachwissen und Kreativität, deutlich die Weichen für die rasante Entwicklung des Schautanz/ Showdance in der IDO (International Dance Organization) und setzte hohe Maßstäbe.

IDO Ehrung für Ralf Josat und Carsten Rott bei der Jubiläumsparty von TAF. Für Ihre jahrelange, hochprofessionelle und erfolgreiche Arbeit in der IDO, erhielten sie vom IDO Präsidenten Michael Wendt, das „Certificate of Outstandig Achievement“ im Bereich Performing Arts (Ralf Josat) und StreetDance (Carsten Rott) verliehen.

TAF Award für Hermann Trefz, Backnang. Wenn jemand als „Urgestein“ des Steptanzes gesehen werden kann, dann ist es Herman Trefz. Seit vielen Jahren ist er mit Herzblut in allen Belangen beim Steptanz dabei.

Stand: Oktober 2018

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